Mittwoch, 9. Juli 2008

Anti-CO2-Wälder

Beim Aufräumen von Papier (Zeitungsausschnitte usw.) stieß ich auf einen in EL PAÍS am 19. April dieses Jahres erschienenen Artikel, den ich hier wiedergebe:

Um ihn größer und besser lesbar werden zu lassen, bitte draufklicken!

Hier für den, der des Castellano nicht mächtig ist, eine auszugsweise Übersetzung:

Untertitel der Notiz:

VW bietet die Möglichkeit an, Bäume zu pflanzen, um die Emissionen des Autos zu neutralisieren

Inhalt:

Jeder gepflanzte Baum wird etwa 300 kg CO2 während seiner ersten 40 Wachstumsjahre absorbieren...

... der Kunde muß zu einem VW-Konzessionär gehen und die CO2-Menge angeben, die er zu neutralisieren wünscht, oder, was dem gleichkommt, die Kilometerzahl angeben, die er zurückzulegen gedenkt. ... Die Automarke hat Tabellen entwickelt, die dem Modell und seinem Verbrauch Rechnung tragen und die die Zahl der Bäume anzeigen, die notwendig sind, um seine Emissionen zu neutralisieren. Bei einem Golf z.B. muß man 10 Bäume pflanzen, um die ersten 20.000 km abzudecken ... Auf der Seite www.movimientobluemotion.com kann man für jedes VW-Modell das Verhältnis von Kilometern und Bäumen feststellen, und auf www.volkswagen.es die Tarife ...Beim Golf kostet das Pflanzen von 10 Bäumen 190 Euros. ... Nach Abschluß dieser Operation bekommt der Kunde ein Zertifikat über sein Eigentum an den Bäumen, und seinem Auto verpaßt man ein Abzeichen (siehe das kleine Photo), das es als ein sauberes Fahrzeug identifiziert.

### Schluß der auszugsweisen Übersetzung ###

Als ich im April diese Nachricht las, erschien sie mir wie ein Scherz. Später aber bemerkte ich daß auf den Seiten dieser wunderbaren movimiento-blue-motion ("Bewegung für blaue Bewegung" oder so), auf die auch eine Seite der doch wohl ernstzunehmenden spanischsprachigen Seite des deutschen Volkswagenwerks verweist, die Sache durchaus mit Ernst behandelt wird.- Angesichts des jüngst deutlich gewordenen Mangels an Effektivität der Konferenz der G-8 in Japan neige ich dazu, es mehr als Obszönität als als Witz anzusehen.

Ich suchte diese Seiten (die des in spanischer Sprache so genannten "movimiento de movimiento azul") auf den deutschen und englischen Internetseiten des Volkswagenwerkes, um sie meinen des Castellano unkundigen deutschen Freunden zeigen zu können, aber vergeblich. Ich rief daraufhin das Kontakttelephon des Volkswagenwerkes an - und, das muß man wirklich anerkennen, die Antwort erfolgte mit beeindruckender Schnelligkeit!

Der Dame am Kontakttelephon nannte ich die Adresse der fraglichen Seite und sie antwortete mir, daß es keine äquivalenten englisch- oder deutschsprachigen Seiten gibt. Meinen Zweifeln entgegnete sie mit der Erklärung, daß es sich bei den fraglichen Seiten um eine Initiative des Generalrepräsentanten oder -importeurs in Spanien handele, oder so etwas in der Art. Wir sprachen noch etwas mehr darüber, wer denn die letzte Verantwortung für diese Seiten trägt (auf jeder von ihr prangt ja das Signet von VW, und man weiß ja, wie geheiligt die Benutzung dieses Signets ist, und daß man das Recht, es auf seine Seiten zu setzen, nur dem einräumt, dessen Seiten voll dem Interesse der obersten Autorität eines solchen Unternehmens entsprechen), aber gut, da man weiß, in welcher Situation sich die Dame befindet, die Dich am Kontakttelephon bedient, fragt man sie natürlich nicht, warum man den Blödsinn, der spanischsprachigen Lesern zugemutet wird, englisch- oder deutschsprachigen Lesern von VW-Seiten oder vom Volkswagenwerk offensichtlich autorisierten Seiten vorenthalten wird ...

Montag, 7. Juli 2008

Im Zug von Aranda nach Madrid (16.4.2008)

Die Eisenbahnlinie von Burgos nach Madrid wurde 1968 eingeweiht. Heutzutage fährt nur noch ein Zug pro Tag, den wir am 16. April in Aranda de Duero nahmen, um nach dem Umsteigen in Madrid nach Alacant (Alicante) weiterzufahren.

Die Geschichte dieser Bahnlinie ist typisch für die chronische Vernachlässigung, die der Schienverkehr in Spanien erleidet. Die Festlegung der Trasse erfolgte, bereits in den 20er oder 30er Jahren, unter Berücksichtigung eines europäischen Kontextes als Teil der direktesten Verbindung zwischen Paris und Madrid. Und tatsächlich befuhren bis in die 80er Jahre täglich zwei aus Paris kommende Züge die Strecke, einer mit Halt in Aranda de Duero, der andere ohne Halt zwischen Burgos und Madrid.(klar, es gab ein anderes Paar von Zügen, die von Madrid nach Paris fuhren).- Außerdem verkehrten auf dieser Strecke (zwischen Burgos und Madrid) mehrere innerspanische Züge, unter ihnen zwei Paare von Nahverkehrszügen.

Aber damit war es nach der zweiten Hälfte der 80er Jahre vorbei. Ein Wunder ist's beinahe, daß noch ein einziger Zug pro Tag verkehrt (von Bilbao nach Madrid und umgekehrt, mit nur einem Halt zwischen Burgos und Madrid: Aranda de Duero).

Auf dem folgenden Photo sieht man, daß (in einer optimistischeren Epoche) die Tunnel in einer Breite geplant und gebaut wurden, die das Verlegen von zwei Gleisen zuließen, ein Plan, von dem man nach dem spanischen Bürgerkrieg abließ.

An einigen Stellen der Reise eröffnen sich eindrucksvolle Blicke, wie zum Beispiel hier beim Überfahren der Schlucht, die der Fluß Riaza (Nebenfluß des Duero) gebildet hat:

Während der Bauarbeiten stürzte ein Tunnel ein, und anschließend veränderte man die Trasse der Strecke, derart, daß sich heute dieser seltsame Anblick des Ausganges zweiter Tunnel ergibt:

Die Bahnstation von Maderuelo: verlassen und verfallen, ein Zustand, der typisch ist für viele der Bahnhofsgebäude zwischen Burgos und Madrid:

Bis tief in die 80er Jahre hinein hielten an diesem Bahnhof täglich 4 Züge, zwei nach Norden (Aranda de Duero, Burgos) und 2 nach Süden (Madrid) gehend. In meinen Ferien jener Jahre in Maderuelo bildete dieser Bahnhof ein bedeutendes Tor in die Welt außerhalb des Dorfes ...

ES ist April, und das erklärt das satte Grün des Feldes; im Hintergrund der Stausee von Linares (gefüllt vom Fluß Riaza):

Südlich des Guadarrama-Gebirges, Madrid schon sehr nahe, ist die Trasse der Hochgeschwindigkeitszüge zu sehen, die von Valladolid und Segovia kommen - die neue, hochmoderne und für ihre Benutzer teurere Struktur des spanischen Bahnnetzes ...

... der das alte und historische Netz der Zugverbindungen (das trotz all seiner Mängel seine Vorteile hatte) zu opfern man fortfährt.

Sonntag, 6. Juli 2008

Elx (19.4.2008)

Am 19. April Ausflug nach Elx (Elche), etwa 25 km südlich von Alacant. Leicht hinzukommen, da die Bahnverbindung ziemich gut ist. Wir waren so früh im Bahnhof, daß wir gut Zeit hatten, die Wartezeit auf angenehme Weise in der Bahnhofswirtschaft zu verbringen. Dabei wurde ich eines an die Tür der Wirtschaft geklebten Plakats gewahr, das eine leicht fehlerhafte Interpretation der Grammatik des Spanischen erkennen ließ:

Auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig hielt währenddessen gerade der Zug nach Montpellier aus Cartagena, der gleiche Zug, den wir 2 Tage später nehmen würden, um nach Montpellier zu kommen:


Elx (Elche) ist eine großartige Stadt, die eine ausführlichere Reportage verdiente; Heute beschränke ich mich auf die Ausblicke, die man nach dem Aufstieg auf den Turm der Basílica de Santa María genießt: man sieht eine durch und durch levantinische Landschaft, mit Palmenhainen, so, wie ich sie mir an den asiatischen und afrikanischen Küsten des Mittelmeers vorstelle:

Samstag, 5. Juli 2008

Alacant (17.4.-20.4.2008)

Zeitsprung, fast drei Monate zurück: ich kehrte nach Jahren mal wieder nach Alacant (Alicante) zurück.

Von den vielen Gesichtern, die Alacant hat, ist das Viertel von St. Antón eins, das mir sehr gefällt. Deshalb begann der erste Tag in Alacant mit einem dortigen Rundgang.

Es stand zu befürchten, und deswegen darf man nicht gerade von einer Überraschung sprechen: die Lieblingswirtschaft, eine Wirtschaft mit Ambiente, andere würden sagen: eine heruntergekommene Kneipe, gibt es nicht mehr. Genauer gesagt: es wurde dort gebaut, und es war zu sehen, daß das, was dabei herauskommen wird, nicht mehr das sein wird, was es vorher mal war.

Ansonsten hält sich das Viertel noch ganz gut:

Hier muß man auf's Detail achten: "Es ist verboten zu verbieten".

Es gibt noch Häuser mit kubanischem Charme:

Am Rand des Viertels ist die Coca-Cola-Modernität nicht zu übersehen:

aber ihr müßt genau hinschauen um den Hahn zu sehen, den die Modernität noch nicht in die Flucht zu schlagen vermochte.

Für die, die dort Wohnungen kaufen: hoffen wir, daß die Adresse des Vermittlers (Straße der Enttäuschung) kein Omen bildet:

Von oben sieht man das Viertel St. Antón, und man erkennt, daß es des städtebaulichen Drucks wegen beinahe schon als verloren anzusehen ist.

Das Viertel Santa Cruz, unter der Burg Sta. Bárbara, hat es da besser, weil es am Burghang klebt und deshalb für Autoes weniger erreichbar ist:

Der Rundgang wird in der Altstadt fortgesetzt:


Zurück in das Viertel, in dem ich während der vergangenen Jahrzehnte mehr oder weniger kurze Zeit gelebt: als ich das letzte Mal vor 5 Jahren dort war, verabschiedete ich mich endgültig von dem Herrn der Bodega, in der ich den Wein kaufte, denn er kündigte an, nach 2 Jahren den Laden schließen zu wollen. Aber jetzt: Welch Überraschung - die Bodega war noch in Betrieb!

Aber nicht alles ist Nostalgie: ich war von der bedeutenden Verbesserung des öffentlichen Verkehrs beeindruckt, durch die nun das Stadtzentrum bestens mit dem nördlichen Küstenstrich durch eine Art S-Bahn verbunden ist, mittels eines Tunnels, der durch den Burgberg gebohrt wurde:

Vor diesem Fortschritt ist der Disput absurd, den ich mit einer Wachfrau des Unternehmens hatte, die mir das Recht absprach, dieses und andere Photos zu machen.

Es gibt noch weitere Bauarbeiten, um das städtische System des öffentlichen Verkehrs zu verbessern, vor allem eine Straßenbahnlinie zum Hauptbahnhof. Notwendig sind diese Arbeiten, denn die Autos bilden auch hier eine Plage; die, die ein Auto haben, sprechen schlecht von den Belästigungen, die diese Arbeiten mit sich bringen, und es steht zu fürchten, daß dort dasselbe wie in München passiert: perfektes System des öffentlichen Verkehrs, aber den Autofahrern ist's gleich und sie lassen den öffentlichen Verkehr große Teile des Tages fast leer verkehren.

Dienstag, 1. Juli 2008

Bürger gegen Moschee

Heute gab es im Briefkasten ein Flugblatt, das ich hier im Auszug wiedergebe:


Es sagt nichts darüber, warum es auf einem Platz gegenüber von Schulen nicht zwei Gotteshäuser verschiedener Religionen geben kann.- Auf diesem Anti-Moschee-Flugblatt firmiert eine sogenannte Bürgervereinigung "Bürger für Sendling". Wer ein wenig auf deren Seiten herumschaut, merkt, um welche Art von Christen es sich da handelt, oder von Katholiken, weil sie auch gern ihre Pfeile auf die Protestanten dieser Stadt abschießen.

Nun einen Blick auf den Platz, auf dessen Denkmalsgeschütztheit sich so stark die beziehen, die gegen die Kirche einer anderen Konfession an diesem Platze kämpfen:

Im Süden sieht man den Schulkomplex, tatsächlich von einer großartigen Architektur:

mit wirklich sehr feinen Details, Ausdruck der Epoche, in der die Erbauung stattfand:


Nach Westen blickend sieht man die Kirche St. Korbinian, aus dem vergangenen Jahrhundert, aber von einem Stil, der etwas anderes vermuten läßt und der bewirkt, daß man sich ein bißchen wie in Portugal fühlt:

Was mir auffällt, ist, daß der Blick auf den Altar in dieser Kirche nach Westen gerichtet ist, während es normal ist, daß sich der Altar im östlichen Teil des Kirchenschiffes befindet.- Aber das Eigentümlichste dieser Kirche ist die Kreuzigungsgruppe, wie man sie hier zwischen den Türmen dargestellt sieht:

Man sagte mir, daß diese Darstellung der Kreuzigung in dieser Höhe und draußen alles andere als üblich ist und sich deswegen nur an wenigen Stellen findet.

Nach Norden blickend sieht man einen gefällig sich ins Ensemble einfügenden Wohnblock; gen Osten schauend, d.h. genau dorthin, wo die Erbauung der Moschee vorgesehen ist, bietet sich heute dieses Bild:

Ein großer Parkplatz und im Hintergrund eine Wand mit einem aufgemalten Bild, das spüren läßt, daß man sich hier neben dem Großmarkt befindet, der in Europa an dritter Stelle hinter Paris und Mailand steht.

Ich meine, daß eine gutgebaute Moschee (es gibt schon den Entwurf der Architekten, und mir gefällt er) den Eindruck, den diese Seite des Platzes macht, nur besser werden lassen kann.

Die dahinterstehende politische Konstellation ist kompliziert: Der Oberbürgermeister der Stadt München setzt sich stark für den Bau der Moschee an diesem Platz ein. Die Landesregierung von Bayern, obgleich politisch ganz anders als der Oberbürgermeister orientiert, ist im Prinzip auch nicht gegen eine Moschee, ein wenig auch aus Gründen der Staatsräson, hätte sie aber gerne ein wenig kleiner und möglicherweise auch an einem anderen Ort. Schließlich gibt es auch noch die mächtige CSU, die auf die Sektoren ihrer Wählerschaft achten muß, die neuen Bewohnern ihrer Welt, die sie noch nicht als multikulturelle wahrnehmen, feindlich gegenüberstehen (im September werden Wahlen stattfinden!).

Montag, 30. Juni 2008

Leicht dadaistische Werbung

Unter all der Werbung, der man in den Straßen begegnet, machte in den vergangenen Tagen vor allem diese einen großen Eindruck auf mich:

Diese Werbung ist zugunsten der von der protestantischen Kirche getragenen Aktion Brot für die Welt.

Sie beeindruckte mich des sprachlichen Wagemuts wegen, der Berührungspunkte mit der Kunst des Dadaismus aufweist.

Man muß den Text analysieren:

fairgeben ist eine Zusammensetzung von fair (gerecht) und geben, die, wenn man sie laut liest, wie vergeben klingt.

fairsorgen ist eine Zusammensetzung aus fair und sorgen, die, wenn man sie laut liest, wie versorgen klingt.

fairteilen ist eine Zusammensetzung aus fair und teilen, die, wenn man sie laut liest, wie verteilen klingt.

Das heißt: alles ist so etwas wie ein Spiel mit Worten, Sprachen und der Phonetik, und deshalb gefällt mir die Idee. Gleichzeitig fürchte ich, daß solch Werbung alles andere als einen Beitrag zur Alphabetisierung der jungen Deutschen und der Immigranten bildet, die äußerstenfalls noch nicht einmal den Reiz verstehen, der diesem Ausdruck von Werbung eigen ist.

Samstag, 28. Juni 2008

LATIN CAPITAL SHARP S

Die heutige Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" berichtet, daß die graphische Gestaltung eines neuen Buchstabens abgeschlossen ist, des jüngst (auf internationaler Ebene) kreierten Zeichens "LATIN CAPITAL SHARP S", des großgeschriebenen scharfen s.

Es handelt sich um das Zeichen, das noch viel deutscher als die Umlaute ist, nämlich um das ß.

Da dieser Buchstabe nie am Anfang eines Wortes erscheint, gab es ihn bis jetzt nur als Kleinbuchstaben. Obgleich man 100 Jahre bereits oder länger den entsprechenden Großbuchstaben vermißte. Zum Beispiel werden in Personalausweisen und Pässen bis heute noch nur Großbuchstaben benutzt: Wie lassen sich unter diesen Umständen Namen oder Wohnorte von Bürgern drucken, in denen das scharfe s vorkommt?! Oder wie kann man das Wort "Fußball" in Großbuchstaben umsetzen?!

Schließlich wurde auf Antrag des DIN zwischen April und Juni des laufenden Jahres das großgeschriebene scharfe s in die weltweit anerkannte und bindende Zeichen-Kodierung UNICODE aufgenommen: U+1E9E = HTML-dezimal ẞ = HTML-hexadez. ẞ, obgleich noch heute noch nichts davon auf der entsprechenden Seite zu sehen ist.

Wohl gibt es etwas zum Thema auf einer anderen Seite: "Uppercasing U+00DF ( ß ) LATIN SMALL LETTER SHARP S to the new U+1E9E LATIN CAPITAL LETTER SHARP S: ... In particular, capital sharp s is intended for typographical representations of signage and uppercase titles, and other environments where users require the sharp s to be preserved in uppercase. Overall, such usage is rare. In contrast, standard German orthography uses the string "SS" as uppercase mapping for small sharp s..."

Leider läßt die oben erwähnte Pressenotiz weder sehen, wie der neugeborene Buchstaben konkret aussieht, noch läßt sie wissen, welche graphische Werkstatt das Verdienst (und die Ehre) hatte, dessen Gestaltung entworfen zu haben; ich stocherte ein wenig im Internet herum, fand dazu aber nichts.

Kurz nach der Bearbeitung dieser Eintragung hatte ich schließlich Glück und fand in Fontblog die Visualisierung des großgeschriebenen ß, die ich bisher vermißt hatte.